Fit für die Betriebsnachfolge

Fit für die Betriebsnachfolge

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Die Hotelfachschule Südliche Weinstraße bereitet ab sofort Kinder von Hoteliers und Gastronomen speziell auf die Betriebsnachfolge im elterlichen Betrieb vor. Angesichts der hohen Anzahl in naher Zukunft zu übergebender Betriebe hat  die Hotelfachschule Südliche Weinstraße das Jahresthema „Betriebsnachfolge & Selbstständigkeit“ gewählt, um modulübergreifend das praktische Wissen an die angehenden jungen Gastronomen und Hoteliers weiterzugeben.

„Konzentration auf Betriebe und Inhaber in Rheinland-Pfalz“, nennt Studiendirektor Hans-Joachim Bethge die neue Positionierung der größten Hotelfachschule in Rheinland-Pfalz. Mit Pachtverträgen, Steuermodellen zu Familiengesellschaften, Existenzgründungsdarlehen, haftungsbeschränkten Unternehmensgesellschaften und Fallstudien soll das Jahresthema dem Lehrplan der Fachschule eine neue Blickrichtung auf brennende Probleme der Branche geben.

Ob MWSt auf Parkplatz- und Frühstücksanteile im Übernachtungspreis, ob Bierlieferungsverträge oder Mindestlohn und Praktikantenvergütung – das Team der Fachschule im Süden des Landes ist als Mitglied in Hotelfachverbänden immer nah an den Problemen der Branche. Mit Pilotprojekten bei mobi pro, Flüchtlingsintegration und Inklusion versucht die Schule immer wieder, Nachwuchskräfte für die Branche zu akquirieren.

Ein besonderes Programm bietet die Schule Unternehmerkindern mit Fachhochschulreife oder Abitur. Sie kennen den elterlichen Betrieb meist schon aus früher Kindheit. Eine Ausbildung im elterlichen Betrieb ist dann wenig sinnvoll, eine Ausbildung beim Kollegen meist schwierig. Die international ausgerichtete HBFH bringt die möglichen Betriebsnachfolger in Hotels von Shanghai bis Las Vegas, von Johannisburg bis Edinburgh. Neben einem Abschluss als Hotelkaufmann/-frau bringen Exkursionen nach Hongkong, Dubai oder Bangkok neue Anregungen in die elterlichen Betriebe. Ein Korb voller neuer Ideen von der Prospektgestaltung bis zur Homepage und dem Facebook-Auftritt ist für die Studierenden genauso selbstverständlich wie die Mitarbeit der Dozenten im Kreisverband des Schulortes. Seit über 20 Jahren verlassen sich Studierenden auf das Fachwissen der Dozenten, die selbst Hoteldirektor, Verkaufsleiter, Küchenchef und Unternehmensberater waren oder noch heute als Rechtsanwalt, Steuerberater oder Gastronom arbeiten.